Kontaktloses Bezahlen auf dem Motorrad: Welche Lösung 2026?

Jeder Motorradfahrer kennt die Situation: Tankstelle, Mautstation oder Drive-in. Die Handschuhe müssen runter, um die Karte zu zücken. Bei Regen nervt es. Bei Kälte tut es weh. Bei Hitze kostet es Zeit. Es muss eine bessere Lösung geben.

Kontaktloses Bezahlen hat sich durchgesetzt. Aber auf dem Motorrad? Die Technik ist da, die Umsetzung bleibt die Herausforderung. Wir haben die verfügbaren Lösungen getestet und verglichen.

Die klassische Methode: Handschuhe ausziehen

Fangen wir mit der Realität an. Die meisten Motorradfahrer ziehen ihre Handschuhe aus. Jedes Mal. An jeder Tankstelle. Bei jedem Stopp.

Die Nachteile liegen auf der Hand: Zeitverlust, Unbequemlichkeit, Sicherheitsrisiko beim Wiederanfahren mit kalten Fingern. Im Winter kann das Wiederanziehen von Handschuhen zur Geduldsprobe werden. Im Sommer klebt alles.

Kosten: 0€. Nervfaktor: maximal. Es muss anders gehen.

Lösung 1: Kontaktlose Karte in der Jackentasche

Manche Motorradfahrer stecken ihre Bankkarte in die Außentasche der Jacke. Die Idee: Karte durch den Stoff ans Terminal halten, fertig.

In der Theorie funktioniert es. In der Praxis wird es kompliziert. Die Reichweite von NFC-Chips beträgt nur wenige Zentimeter. Dicke Motorradjacken, mehrere Lagen, Protektoren – all das schwächt das Signal. An vielen Terminals klappt die Erkennung nicht.

Dazu kommt das Sicherheitsrisiko. Eine Bankkarte lose in der Jackentasche? Bei einem Sturz kann sie verloren gehen. Oder beschädigt werden. Und wer garantiert, dass sie bei jedem Wetter trocken bleibt?

Kosten: 0€. Zuverlässigkeit: mangelhaft. Sicherheit: fraglich.

Lösung 2: Smartwatch oder NFC-Ring

Smartwatches mit Bezahlfunktion sind beliebt. Apple Watch, Samsung Galaxy Watch, Garmin – viele Modelle unterstützen kontaktloses Bezahlen. Auch NFC-Ringe gibt es mittlerweile.

Das Problem: Motorradhandschuhe. Eine Smartwatch trägt man unter dem Handschuh. Um zu bezahlen, muss der Handschuh trotzdem runter. Der NFC-Ring funktioniert nur ohne Handschuh.

Manche Hersteller bieten spezielle Motorradhandschuhe mit NFC-Chip an. Die Auswahl ist begrenzt. Der Preis liegt meist über 150€. Und wenn der Handschuh kaputt geht oder nicht mehr passt? Neukauf mit integriertem Chip.

Kosten: 200€ bis 400€ für Smartwatch oder spezielle Handschuhe. Flexibilität: eingeschränkt.

Lösung 3: Smartphone-Halterung mit NFC

Das Smartphone am Lenker montieren und damit bezahlen? Technisch möglich. Praktisch kompliziert.

Erstens: Das Smartphone muss entsperrt werden. Mit Handschuhen schwierig. Zweitens: Die Halterung muss nah genug am Terminal sein. An vielen Tankstellen unmöglich. Drittens: Sicherheit. Ein Smartphone am Lenker ist Dieben ausgesetzt.

Für Navigation sinnvoll. Zum Bezahlen unpraktisch.

Kosten: 30€ bis 100€ für die Halterung. Praktikabilität: gering.

Lösung 4: MOTOPASS – der Kartenhalter für den Handschuh

Jetzt wird es konkret. MOTOPASS ist ein Kartenhalter, der auf dem linken Handschuh befestigt wird. Genauer: auf der Oberseite des Handschuhs, dort wo die Hand natürlich ans Terminal geführt wird.

Das System ist simpel. Eine wasserdichte Tasche nimmt die Bankkarte, den Mautbadge oder die Garagenfernbedienung auf. Die Befestigung erfolgt mit einem patentierten System direkt am Handschuh. Installation in zwei Minuten, kein Werkzeug nötig.

Der entscheidende Vorteil: Die Hand bleibt im Handschuh. An der Mautstation einfach die linke Hand heben – der Badge wird erkannt. An der Tankstelle die Hand ans Terminal – die Zahlung läuft. An der Garage die Hand zum Sensor – das Tor öffnet sich.

MOTOPASS funktioniert mit allen Handschuhen. Sommer, Winter, Leder, Textil. Keine speziellen Handschuhe nötig. Der Kartenhalter wird einfach auf den vorhandenen Handschuh montiert.

Seit 2013 nutzen über 10.000 Motorradfahrer MOTOPASS. Das System ist in Frankreich entwickelt und patentiert. Made in France. Der Neigungswinkel ist so berechnet, dass Mautstationen und Terminals den Chip optimal erkennen.

Die 3-in-1-Lösung

MOTOPASS vereint drei Funktionen in einem Produkt. Mautbadge für automatische Schranken. Kontaktlose Bankkarte für Tankstellen und Geschäfte. Garagenfernbedienung oder Zugangskarte für gesicherte Parkplätze.

Ein zusätzliches Sicherheitsfeature: Die Blutgruppe kann auf dem Kartenhalter angezeigt werden. Im Notfall sichtbar für Rettungskräfte.

Die Montage ist werkzeugfrei. Zwei Minuten, fertig. Die Karte sitzt wasserdicht und sicher. Bei einem Handschuhwechsel lässt sich MOTOPASS einfach umstecken.

Preis und Verfügbarkeit

MOTOPASS kostet zwischen 19,90€ und 27,90€, je nach Modell. Lieferung innerhalb von 24 Stunden. Zwei Jahre Garantie.

Im Vergleich zu Spezialhandschuhen für 150€ oder Smartwatches für 300€ ist das ein Bruchteil. Und im Gegensatz zu diesen Lösungen funktioniert MOTOPASS mit der vorhandenen Ausrüstung.

Welche Lösung ist die richtige?

Die Antwort hängt von den Prioritäten ab. Wer nur gelegentlich fährt und keine Mautstrecken nutzt, kommt vielleicht mit Handschuhe ausziehen klar. Wer bereits eine Smartwatch besitzt und im Sommer mit dünnen Handschuhen fährt, kann diese Lösung testen.

Für alle anderen ist MOTOPASS die praktischste Lösung. Universell einsetzbar, mit allen Handschuhen kompatibel, sofort funktionsfähig. Keine Kompromisse bei der Handschuhwahl. Keine Elektronik, die geladen werden muss. Keine komplizierte Installation.

Über 10.000 Motorradfahrer haben sich seit 2013 für MOTOPASS entschieden. Die Lösung ist erprobt, patentiert und in Europa hergestellt.

Kontaktloses Bezahlen auf dem Motorrad muss nicht kompliziert sein. Es braucht nur die richtige Lösung am richtigen Ort. Und dieser Ort ist der linke Handschuh.

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