Route Napoléon mit dem Motorrad: Der ultimative Guide

Die Route Napoléon ist eine 325 Kilometer lange Traumstrecke durch die französischen Alpen, die von Grenoble bis nach Cannes am Mittelmeer führt. Diese historische Straße folgt dem Weg, den Napoleon Bonaparte 1815 nach seiner Rückkehr von Elba nahm. Für Motorradfahrer bedeutet die Route Napoléon: kurvige Bergstraßen, atemberaubende Panoramen und authentische Bergdörfer. Die Strecke führt über mehrere Pässe und durch verschiedene Klimazonen – von alpinen Höhen bis zur mediterranen Küste.

Wer aus Deutschland anreist, plant am besten 3 bis 4 Tage für die gesamte Tour ein. Die Anfahrt von München oder Stuttgart dauert etwa 6 bis 8 Stunden bis Grenoble. Unterwegs passierst du mehrere Mautstellen auf französischen Autobahnen. Der Porte-Badge MOTOPASS, der auf dem linken MOTOPASS am linken Handschuh befestigt wird, macht diese Durchfahrten deutlich komfortabler – keine nassen Handschuhe mehr beim Kramen nach Kleingeld.

Welche Strecke nimmt die Route Napoléon genau?

Die Route Napoléon verläuft auf der N85 von Grenoble über Sisteron bis nach Cannes über 325 Kilometer. Die offizielle Route beginnt am Place de Verdun in Grenoble und endet an der Promenade de la Croisette in Cannes. Unterwegs durchquerst du die Départements Isère, Hautes-Alpes und Alpes-de-Haute-Provence.

Die wichtigsten Etappenorte sind: Grenoble (Startpunkt), Vizille, Corps, Gap, Tallard, Sisteron, Digne-les-Bains, Castellane, Grasse und Cannes (Endpunkt). Die gesamte Strecke ist mit dem Symbol des fliegenden Adlers markiert – Napoleons Emblem. Diese Markierungen helfen dir, auf der historischen Route zu bleiben, auch wenn moderne Umgehungsstraßen verlockend erscheinen.

Die reine Fahrzeit beträgt etwa 6 bis 7 Stunden ohne Pausen. Realistisch solltest du aber mindestens 2 Tage einplanen, besser 3, um die Landschaft zu genießen und die Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Die meisten Motorradfahrer teilen die Strecke in zwei Etappen: Grenoble bis Sisteron (etwa 170 km) und Sisteron bis Cannes (etwa 155 km).

Wie viele Mautstellen gibt es auf der Route Napoléon?

Auf der N85 selbst gibt es keine Mautstellen, aber die Anfahrt über französische Autobahnen beinhaltet 4 bis 6 Mautstationen. Wer aus Deutschland über Lyon anreist, passiert Mautstellen bei Mulhouse, Beaune, Lyon und Grenoble. Die Gesamtkosten für die Maut von der deutschen Grenze bis Grenoble liegen bei etwa 35 bis 45 Euro, abhängig von der gewählten Route.

Das Problem für Motorradfahrer: An jeder Mautstation musst du anhalten, den Motor abstellen, Handschuhe ausziehen, nach Münzen oder Karte suchen, bezahlen, wieder Handschuhe anziehen und losfahren. Bei Regen wird das zur Geduldsprobe. Der Porte-Badge MOTOPASS löst dieses Problem elegant: Das Gerät wird auf dem Rücken des linken Handschuhs befestigt und enthält deinen Télépéage-Badge (Liber-T, Bip&Go oder Ulys) in einer wasserdichten Tasche.

Mit MOTOPASS fährst du durch die orangefarbenen „t“-Spuren an den Mautstellen durch, ohne anzuhalten. Der Badge wird automatisch erkannt, die Schranke öffnet sich. Mehr als 10.000 Motorradfahrer nutzen seit 2013 dieses in Frankreich patentierte System. Der spezielle Neigungswinkel des Porte-Badges garantiert optimale Erkennung an den Mautportalen von Vinci, APRR und Sanef. Das spart Zeit, Nerven und macht die Anfahrt zur Route Napoléon deutlich entspannter.

Was sind die absoluten Highlights auf der Route Napoléon?

Die spektakulärsten Abschnitte der Route Napoléon sind der Col Bayard bei Gap, die Schlucht von Sisteron und die Kurven zwischen Castellane und Grasse. Jeder dieser Abschnitte bietet einzigartige Landschaften und Fahrerlebnisse, die diese Strecke zu einer der beliebtesten Motorradrouten Europas machen.

Der Col Bayard (1.248 Meter) liegt etwa 10 Kilometer südlich von Gap. Die Passstraße bietet weite Kurven durch Kiefernwälder mit Blick auf die umliegenden Alpengipfel. Oben gibt es einen Parkplatz mit Panoramablick – perfekt für eine erste Pause und Fotos. Die Abfahrt Richtung Süden wird technisch anspruchsvoller mit engeren Kurven.

Die Zitadelle von Sisteron ist ein architektonisches Meisterwerk, das dramatisch über der Stadt und dem Fluss Durance thront. Die Durchfahrt durch die enge Schlucht von Sisteron gehört zu den eindrucksvollsten Momenten der Tour. Hier verengt sich das Tal zwischen steilen Felswänden – ein natürliches Tor zwischen Nord- und Südalpen. In Sisteron lohnt sich eine längere Pause für einen Café und einen Spaziergang durch die Altstadt.

Zwischen Castellane und Grasse wird die Vegetation zunehmend mediterran. Lavendelfelder, Olivenhaine und der Duft der Provence begleiten dich auf diesem Abschnitt. Die Straße schlängelt sich durch das Hinterland mit technisch anspruchsvollen Kurven. Kurz vor Grasse öffnet sich plötzlich der Blick auf das Mittelmeer – ein magischer Moment nach Stunden in den Bergen.

Welche praktischen Tipps gibt es für die Route Napoléon mit dem Motorrad?

Plane deine Tour zwischen Mai und Oktober, tanke regelmäßig und rechne mit wechselnden Wetterbedingungen zwischen Alpen und Mittelmeer. Die beste Reisezeit ist Mai bis Juni oder September bis Oktober – weniger Verkehr als im Hochsommer und angenehme Temperaturen. Im Juli und August kann es auf der Strecke voll werden, besonders an Wochenenden.

Tankstellen sind auf der N85 nicht an jeder Ecke. Die wichtigsten Tankstopps sind in Gap, Sisteron, Digne-les-Bains und Castellane. Tanke spätestens in Sisteron voll, denn zwischen Sisteron und Castellane liegen etwa 80 Kilometer ohne Tankstelle. Ein Tipp: Viele kleine Ortschaften haben noch traditionelle Tankstellen, die mittags zwischen 12 und 14 Uhr geschlossen sein können.

Das Wetter kann sich schnell ändern. In Grenoble kann es morgens noch 15 Grad haben, während es in Cannes am Nachmittag 28 Grad sind. Pack Schichten ein: Thermounterwäsche für die Höhenlagen, leichte Textiljacke für die Küste. Regenklamotten gehören immer ins Gepäck – Gewitterschauer sind in den Bergen auch im Sommer möglich. Der MOTOPASS auf deinem linken Handschuh funktioniert übrigens auch bei Regen einwandfrei, da der Badge in einer wasserdichten Tasche steckt.

Übernachtungen solltest du in der Hochsaison vorbuchen. Beliebte Motorradhotels in Sisteron, Digne-les-Bains und Castellane sind schnell ausgebucht. Viele Unterkünfte bieten sichere Motorradparkplätze und Trockenräume für Ausrüstung. In Castellane gibt es mehrere Motorrad-freundliche Hotels, die auch Werkzeug und Waschplätze anbieten.

Welche Ausrüstung brauche ich für die Route Napoléon?

Neben Standard-Motorradausrüstung brauchst du für die Route Napoléon wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz und ein zuverlässiges Navigationssystem. Die Höhenunterschiede zwischen 200 und 1.250 Metern bedeuten unterschiedliche Klimazonen auf einer Tour. Handschuhe für verschiedene Temperaturen sind sinnvoll – leichte Sommerhandschuhe für die Küste, gefütterte für die Bergpassagen am Morgen.

Der Porte-Badge MOTOPASS wird auf dem Rücken des linken Handschuhs befestigt und ist mit allen Handschuhtypen kompatibel: Leder, Textil, Sommer- oder Winterhandschuhe. Die Installation dauert 2 Minuten ohne Werkzeug. Das System ist in Frankreich und Europa patentiert und kostet zwischen 19,90 und 27,90 Euro. Neben dem Télépéage-Badge kannst du auch deine kontaktlose Bankkarte oder eine Garagenfernbedienung in der Tasche verstauen – eine 3-in-1-Lösung.

Ein praktisches Detail: Auf dem MOTOPASS kannst du deine Blutgruppe anzeigen lassen. Im Notfall sehen Rettungskräfte diese Information sofort auf deinem linken Handschuh – ein Sicherheitsfeature, das viele Motorradfahrer schätzen. Das Produkt wird in Frankreich hergestellt und kommt mit 2 Jahren Garantie. Die Lieferung nach Deutschland dauert 24 Stunden.

Für die Navigation empfiehlt sich ein Motorrad-GPS oder eine Smartphone-Halterung mit Offline-Karten. Die N85 ist gut ausgeschildert, aber in Ortschaften gibt es manchmal Umgehungsstraßen, die dich von der historischen Route wegführen. Folge den Adler-Symbolen, um auf der originalen Route Napoléon zu bleiben. Eine Powerbank ist sinnvoll, da GPS und Kamera den Akku schnell leeren.

Lohnt sich die Route Napoléon auch für Motorradfahrer aus Deutschland?

Ja, die Route Napoléon lohnt sich absolut für deutsche Motorradfahrer – als eigenständige Tour oder als Teil einer größeren Südfrankreich-Rundfahrt. Die Anfahrt von Süddeutschland ist mit 600 bis 800 Kilometern gut machbar. Viele kombinieren die Route Napoléon mit anderen legendären Strecken wie der Route des Grandes Alpes oder einem Abstecher in die Verdon-Schlucht.

Ein typischer 5-Tages-Trip aus Deutschland könnte so aussehen: Tag 1 – Anfahrt bis Grenoble (mit Übernachtung), Tag 2 – Grenoble bis Sisteron über die Route Napoléon, Tag 3 – Sisteron bis Cannes, Tag 4 – Küstenstraßen oder Verdon-Schlucht, Tag 5 – Rückfahrt. Wer mehr Zeit hat, kann die Tour auf 7 bis 10 Tage ausdehnen und die Provence intensiver erkunden.

Die Mautkosten für Hin- und Rückfahrt liegen bei etwa 70 bis 90 Euro. Mit einem Télépéage-Badge im MOTOPASS sparst du bei jeder Mautstation Zeit und Komfort. Französische Motorradfahrer schwören auf dieses System – kein Wunder, dass über 10.000 Biker seit 2013 auf MOTOPASS setzen. Für deutsche Fahrer, die regelmäßig nach Frankreich, Italien (Telepass) oder Spanien fahren, ist die Investition von 19,90 Euro schnell amortisiert.

Die Route Napoléon bietet eine perfekte Mischung aus Fahrspaß, Kultur und Landschaft. Die Straßenqualität ist durchweg gut, die Kurven sind übersichtlich und gut ausgebaut. Für sportliche Fahrer gibt es genug technische Herausforderungen, für Genießer genug Aussichtspunkte und Fotostopps. Die historische Dimension – auf den Spuren Napoleons zu fahren – gibt der Tour eine besondere Atmosphäre.

Häufig gestellte Fragen zur Route Napoléon mit dem Motorrad

Ist die Route Napoléon für Motorrad-Anfänger geeignet?

Die Route Napoléon ist für Fahrer mit etwas Erfahrung gut machbar, absolute Anfänger sollten aber Grundkenntnisse in Kurventechnik haben. Die Straße ist breit und gut ausgebaut, aber es gibt viele Kurven und Höhenunterschiede. Wer bereits einige hundert Kilometer Fahrerfahrung hat und sich in Bergstraßen sicher fühlt, wird keine Probleme haben. Die Verkehrsdichte ist außerhalb der Hochsaison moderat.

Wie funktioniert MOTOPASS an französischen Mautstellen genau?

MOTOPASS wird auf dem linken Handschuh befestigt und enthält deinen Télépéage-Badge in einer wasserdichten Tasche mit patentiertem Neigungswinkel. An der Mautstation fährst du durch die orange „t“-Spur, hältst die linke Hand kurz hoch, der Badge wird erkannt und die Schranke öffnet sich automatisch. Du musst nicht anhalten, nicht bezahlen, nicht die Handschuhe ausziehen. Das System funktioniert mit allen französischen Télépéage-Anbietern wie Liber-T, Bip&Go und Ulys.

Welche Übernachtungsorte sind auf der Route Napolé

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